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Bolmen, der größte See im Süden - Skandinavischer Sommer - Die Reise in den Norden Europas

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Bolmen, der größte See im Süden

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Der Bolmen ist mit über 180 km² der größte See Südschwedens unterhalb der beiden Riesen Vänern und Vättern und der zehntgrößte des ganzen Landes. Neben seiner Bedeutung für die Trinkwasserversorgung der Umgebung und als Heimat für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, steht auch der naturbezogene Tourismus im Vordergrund. Die Wasserfläche wird für das Auge durch die über 40 km² große Insel Bolmsö unterbrochen, welche den See im nördlichen Teil vergleichsweise klein wirken lässt.
Der Bolmen ist neben dem Asnen der erste wirklich große See im Süden Schwedens, der Angler aus ganz Europa anzieht. Dies ist auf sein Fischreichtum und die Artenvielfalt zurückzuführen. Neben den in Smaland weit verbreiteten Beständen an Barschen, Zandern und Hechten gibt es auch Aal, Alquappe, Lachsforelle und sogar Lachs.

Der See misst an den tiefsten Stellen bis zu 37 Metern, man kann aber auch mitten auf der freien Wasserfläche stellenweise nur einen Meter unter dem Kiel verzeichnen. In jedem Falle sind Angler, auch Hobbyfischer, mit einem Boot gut beraten. Auch ein Motor ist unbedingt empfehlenswert, denn der See ist einfach zu groß, um mehr als ein winziges Stück mit einem Kahn tatsächlich zu entdecken. Auch ganz ungefährlich ist es nicht, sich Wind und Strömungen nur mit Rudern entgegenzustellen.
In den örtlichen Touristenbüros gibt es Karten für den See zu erwerben, auch spezielle Ausgaben für verschiedene Interessen. Allgemeine Informationen, beispielsweise für Ausflugsziele oder Wanderungen, sind kostenlos und in guter Qualität zu haben. In den Broschüren finden sich dann Links, welche man im Internet weiterverfolgen kann.
Wer Fragen hat, sollte auch immer Einheimische ansprechen, mit Freundlichkeit kommt man vor Ort auch meist weiter. Beim letzten Besuch in der Region wurden uns leider gute Plätze zum Pilze sammeln nicht verraten, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Die selben verschwiegenen Schweden boten uns bei der Abreise jedoch gleich ein supergünstiges, nagelneues Ferienhaus für unseren nächsten Besuch an, man würde uns sehr gerne wiedersehen - so kann es laufen.
Am Westufer des Sees besteht die Möglichkeit, Bolmsö mit der Fähre zu erreichen. Das Foto zeigt den Anleger auf der Insel.
Nur eine Brücke führt, von Lungby her kommend, auf die Insel Bolmsö.
Am Ufer geht es meist wildromantisch zu.
Am Westufer des Sees, bildet ein Wasserlauf die Grenze zwischen den schwedischen Läns Halland und Kronoberg. Im Dörfchen Önnekvarn fließt romatisch die Önne zwischen dem Bolmen und Unnen, einem benachbartem, ebenfalls sehr schönem See. Diese, hier im Sommer fotografierte Verbindung soll ausgebaut werden, um die Region besser touristisch nutzen zu können. Die Seen trennen an dieser Stelle gerade einmal 600 Meter. Projekte dieser Art sind in Schweden nicht ungewöhnlich und oft eine echte Bereicherung, denke man nur anden Göta- oder den Dalslandkanal. Wir indess genießen die Beschaulichkeit der heutigen Zeit. Entsprechend der Jahreszeit führt der Fluss im Sommer nur wenig Wasser.
Die Ölma verbindet die smaländischen Seen Bolmen und Unnen.
Folgt man von hier aus der Straße nach Süden, erreicht man nach kurzweiliger Fahrt durch die hügelige Waldlandschaft die Ödensjö Kyrka, eine besonders schöne und hoch gelegene, typisch smaländische Kirche am Bolmen.
Dort wo man am Bolmen an den großen Wasserflächen steht, zeigt sich das Ufer oft wild-romantisch und Wind und Wellen beeindrucken bei schlechtem Wetter. In den zahlreichen geschützten Buchten hingegen liegen die Boote und es gibt in Ferien- und Eigentümergemeinschaften oft wahre kleine Paradiese mit künstlich angelegten Sandstränden zu entdecken. Wo genau diese zu finden sind, verraten wir hier zum Schutz der Privatsphäre der Menschen vor Ort nicht, aber wenn Sie diese entdecken, gilt auch hier das Jedermannsrecht.
Am Westufer des Bolmensee.
Ein Erdkeller auf Bolmsö. Bis heute werden die kühlen, in den Hang gegrabenen Bauwerke zur Lagerung von Lebensmitteln genutzt.
Die Kirche an der Nordwestspitze von Bolmsö, ein für Smaland typisches Bauerk - nur ein wenig schicker vielleicht.
Dieser Steg auf dem schützenden Damm der Insel Bolmsö reicht weit in den See.
Durch zahllose Inseln und Buchten wird nur an wenigen Stellen des Ufers klar, wie riesig dieser See eigentlich ist.
Die schönsten Gärten Schwedens zaubert die Natur.
Ein großartiger See zum Angeln, für Wassersportler und Fotografen. Und die Umgebung garantiert schöne Ferien in Schweden.
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