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Kopenhagen, die Hauptstadt - Skandinavischer Sommer - Die Reise in den Norden Europas

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Kopenhagen, die Hauptstadt

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Die dänische Hauptstadt Kopenhagen ist eine der großen Metropolen Nordeuropas. Rund 600000 Menschen leben hier. Durch die Öresundbrücke ist Kopenhagen seit dem Jahr 2000 mit der schwedischen Stadt Malmö verbunden. Züge und Kraftfahrzeuge ersetzen nun die Fähren, zumindest auf dieser Route. Interessant für Reisende ist die direkte Fährverbindung nach Oslo.
Wer an Kopenhagen denkt, hat oft die Kleine Meerjungfrau vor Augen. Die Bronzestatue ist nur 125 Zentimeter hoch. Außerhalb der City findet man sie am Langelinie Pier. unweit der großen Kreuzfahrtschiffe. Und doch erhebt das traurig schöne, gleichnamige Märchen von Hans Christian Andersen die Figur zum Wahrzeichen einer Großstadt.
© Laks - Fotolia.com
Der Tivoli
Tivoli Gardens

Wir beginnen unsere Tour durch Kopenhagen mit dem Tivoli. Das ein Vergnügungs-park an führender Stelle einer Stadtbesichtigung steht, ist schon etwas ungewöhnlich. Zumal ist die Anlage in der Innenstadt der Metropole zu finden. Die Erklärung liegt zum einen in der langen Tradition des Tivoli, zum anderen aus seiner gelungenen Mischung aus Vergnügungs- und Erholungspark. Wasserflächen mit Springbrunnen und wunderschöne Blumenbeete perfektionieren das Bild. Im Sommer gibt es zusätzlich Konzerte und Aufführungen. Jung und Alt lieben den Tivoli, jeder auf seine Art und aufgrund unterschiedlicher Interessen.
Auch die Ticketpreise für den Park orientieren sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Besucher. Wer nur die Grünanlagen besichtigen und vielleicht etwas essen möchte, zahlt nur wenig. Für die Attraktionen der Fahrgeschäfte wird es dann schon deutlich teurer. Auch hier bleibt aber die Auswahl zwischen Einzelkarten oder Inklusive-Paketen. Die Fahrgeschäfte haben es in sich, so wie etwa die alte Holzachterbahn von 1914. Mit knapp 60 km/h rasen über eine Million Besucher im Jahr über die Bretter. Das Riesenrad ermöglicht einen grandiosen Ausblick über Kopenhagen.
Wer noch mehr Action braucht, steigt in den Daemonen ein oder steuert mit 4G im neuen Aquaila auf dem Rücken eines Adlers kopfüber durch die Welt.
© fisfra -Fotolia.com
Nyhavn - Kopenhagens Sommertreff
Nyhavn

Nyhavn, zu deutsch der "Neue Hafen" wurde einst als Stichkanal geschaffen, um einen alten Marktplatz, den Kongens Nytorv, mit dem Kopenhagener Hafen auf dem Wasserweg zu verbinden. Über die Jahre war seine Bedeutung als Hafen nie besonders bemerkenswert. Nach und nach siedelten sich aber Hafenkneipen an, und das Geschäftsvolk am kleinen Kanal füllte aufgrund der guten Lage immer wieder seine Taschen.
Heute gibt es viele moderne Restaurants. Zahllose weißen Sonnenschirme vor den alten, wunderschön renovierten Häusern prägen im Frühjahr und Sommer die Fußgängerzone am Kanal.
Auch Hans Christian Andersen lebte, wie auch andere bekannte Künstler, viele Jahre am Nyhavn. Hier entstanden die "Prinzessin auf der Erbse" und "Der kleine und der große Klaus". Live-Musik gehört heute zum Standardprogramm lauer Sommerabende.
© Rony Zmiri - Fotolia.com
Schloss Amalienborg
Schloss Amalienborg und die Frederikskirche

Ein paar hundert Meter nördlich von Nyhavn, auf knapp dem halben Wege zur kleinen Meerjungfrau, liegt das Schloss Amalienborg. Dieses besteht aus vier beinahe baugleichen Palais welche rund um den Schlossplatz errichtet wurden. In der Mitte steht eine Reiterstatue Friedrich V., König von Dänemark und Norwegen. Sie wurde 1771 errichtet.
Amalienborg gehört der dänischen Königsfamilie, ist die Königin zugegen, wird die Flagge gehisst. Das Schloss gilt als eines der bedeutendsten Rokoko-Bauten Dänemarks. Das Palais Christian VIII. (Palais Levetzau) beherbergt ein Museum.
Von der Mitte des Platzes hat man einen freien Blick auf die Frederikskirche, auch Marmorkirche genannt. Dreht man sich um, sieht man auf einer geraden Achse die Königliche Oper.
Die Frederikskirche ist ein beeindruckendes Bauwerk von rund 80 Metern Höhe. Davon entfallen allein 46 Meter auf die Kuppel, bei einem Durchmesser von 31 Metern. Man kann dort hinaufgehen und hat dann einen sagenhaften Blick über das Schloss hinüber zur Oper. Der Kirchenbau erinnert ein wenig an den Petersdom.

Der Rundetårn

Der Rundetårn (Der runde Turm) steht einige hundert Meter westlich von Nyhavn und stammt aus dem 17.Jahrhundert. Er ist die Krönung der damaligen astronomischen Leistungen Dänemarks und heute das älteste funktionsfähige Observatorium Europas. Auch diese Sehenswürdigkeit kann von innen besichtigt werden. Von der Aussichtsplattform aus rund 30 Metern Höhe hat man einen schönen Rundumblick über Kopenhagen. Als besonders ungewöhnlich kann angesehen werden, dass nicht etwa Treppen, sondern ein stetig ansteigender, spiralförmiger Gang hinaufführt. Dieser diente der einfacheren Beförderung der Einrichtung des Observatorium.
Vor Frelsers Kirke

Die Vor Frelsers Kirke ist die Erlöserkirche in Kopenhagen. Sie wurde Ende des 17. Jahrhundert erbaut. Charakteristisch ist die gewundene Turmspitze. Man kann auch hier hinauf, allerdings ist diese Aktion bei kräftigem Wind nichts für Leute mit schwachem Magen. Der Holzbau schwankt dann beachtlich. Dennoch ist der Erlöserturm in seiner Pracht das Opfer wert. Das viele Gold betört und in der Abendsonne fühlt man sich wie auf einem Märchenturm. Im Inneren gefallen der Altar und die berühmte Orgel aus dem Jahre 1698.
Weitere Sehenswürdigkeiten

Zu den weiteren wichtigen Zielen in Kopenhagen gehören der Zoo, das Staatliche Kunstmuseum, die Glyptotek, das Frilandmuseet, der Botanische Garten und einige Schlösser im Umland der Stadt. Wir werden Kopenhagen wieder besuchen und die Stadt weiter entdecken.
© Frankix - Fotolia.com
Amagertorv - zentraler Platz Kopenhagens auf der Strøget,
einer der längsten Fußgängerzonen Europas und Einkaufsparadies der Stadt
© Hannibal Height - fotolia.com
Die Kleine Meerjungfrau - das Wahrzeichen Kopenhagens
© Alexi TAUZIN - Fotolia.com
Die Marmorkirche, auch Frederikskirche genannt
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Der Rundetårn
© ArTo - Fotolia.com
Vor Frelsers Kirke, die Erlöserkirche
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