+ Von Oslo nach Trondheim durch Ostnorwegen - Skandinavischer Sommer - Die Reise in den Norden Europas

Von Oslo nach Trondheim durch Ostnorwegen - Skandinavischer Sommer - Die Reise in den Norden Europas

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Von Oslo nach Trondheim durch Ostnorwegen

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In Norwegen ist der Weg das Ziel.
Wer die Möglichkeit hat, sollte das Land mit dem Auto, Wohnmobil oder dem Motorrad bereisen...

Von Oslo führt die E6 hinauf zum Nordkap. Auf dem letzten Abschnitt wechselt man auf die E69.
Wer diese Route wählt, durchfährt wunderschöne Landschaften, muss aber damit leben, eine stark frequentierte Straße mit LKW-Verkehr und häufigen Verkehrskontrollen vorzufinden. Die Laster fahren 80 km/h, über lange Strecken ist nur 90 erlaubt. Durch das bergige Gelände und die beschränkte Höchstgeschwindigkeit werden sonst simple Überholvorgänge häufig zur nerven-kostenden Konzentrations- Aufgabe, der Urlaub fängt so an, wie oft der Alltag daheim endete: Man steckt einfach im Verkehr fest. Die Strecke von Oslo bis zum Nordkap beträgt über 2100 Kilometer, aber auch Besucher der großen Fjorde sind nach der mehrmaligen Befahrung dieser Hauptverkehrsader auf der Suche nach ruhigeren Alternativen.
Einige dieser Routen möchten wir hier mit Text und Bild vorstellen, teilweise einfach idyllische Straßen durch tiefe Wälder mit Flüssen und Seen, anderseits auch Strecken mit spektakulären Serpentinen und phantastischen Küstenabschnitten, die noch nicht vom Massentourismus erobert wurden. Nehmen Sie sich Zeit für unsere Vorschläge und vor allem aber für ein wundervolles Land im Norden Europas:



Oslo-Trondheim

Touristen, die nicht Fjordnorwegen als Ziel wählen sondern weiter nach Norden streben, entscheiden sich meistens für die E6. Östlich dieser Straße führen kleinere, gut ausgebaute Strecken durch den Osten des Landes bis in die Nähe der schwedischen Grenze.
Bis fast nach Hamar, einer Stadt mit rund 30000 Einwohnern, bleibt die E6 zu empfehlen, dann führt unser Routenvorschlag über den Rv3 bis zum Rv 25, die sich die Straßenbezeichnung von da an bis Elverum teilen. Bis zum Verlassen der E6 folgt man der Hauptverkehrsader Norwegens von Oslo aus gut 100 Kilometer. Die Straße führt einen Abschnitt am Mjøsa entlang, dem größten See des Landes.
Anmerkung:
Wer von Schweden her anreist und nicht der E6 folgt, erreicht Elverum über eine Linie Karlstad am Vänernsee, Arvika und Eda auf schwedischer Seite, und den Ort Kongsvinger in Norwegen
.
Noch fahren Sie durch relativ dicht besiedeltes Land, schließlich leben die meisten Einwohner Norwegens in Oslo und dem Einzugsgebiet der Hauptstadt. Bald aber wird es deutlich einsamer und die ganze Aufmerksamkeit widmet sich der Schönheit der Natur.
Von Oslo/ Hafen bis nach Elverum legen Sie etwa 140 Kilometer zurück, die in etwa zwei Stunden geschafft sind (ohne Pausenzeiten)
.

Mit Stena Line auf Kurzreise nach Kopenhagen
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Trysil liegt knapp 60 Kilometer von Elverum entfernt. Von Oslo aus sind es etwa 200 Kilometer, mit Pausen sollten gut 4 Stunden bis hierher eingeplant werden.

Lesen Sie auf unserer Seite Elverum-Trysil alle Infos und sehen schöne Fotos zu diesem Teilabschnitt auf dem Wegf nach Norden.


Der Link öffnet in einem neuen Fenster


Die Trysilelva ist nicht überall so ein ruhiger Fluß wie auf dem Bild oben.
Hier eignet sie sich gut zum Angeln auf Hecht und Barsch.
An anderen Stellen werden Paddler das Wildwasser lieben.

Innbygda (meist einfach nur Trysil genannt), ist der Verwaltungssitz der norwegischen Provinz Hedmark. Der Weg nach Norden führt die Straße 26 weiter, entlang des Engeren, Isteren und des 60 Kilometer langen Femundsees. Der Abfluß des Isteren, der Isterfossen, ist von Juni bis September ein sehr erfolgversprechendes Revier für Fliegenfischer.
Östlich des Femundsees befinden sich zwei Nationalparks, der kleinere trägt den Namen Gutulia und wird durch einen uralten Baumbestand geprägt, hunderte Jahre alte Fichten und Kiefern gibt es zu besichtigen. Die bis 1949 betriebene Almwirtschaft kann man anhand der erhaltenen und restaurierten Gebäude zu Fuß besichtigen.
Der größere Nationalpark, der Femundsmarka, ist die Heimat von Luchs und Elch, auch der Braunbär kommt dort vor. Die ganze Gegend eignet sich hervorragend für Abenteuer-Touren mit Kanu und Kajak, die Stille der Natur mit ihren glasklaren Seen ist zudem ein Ort für ruhesuchende Menschen, die dem stressigen Alttag entfliehen möchten.
Unser Weg führt uns dieses Mal jedoch am Westufer des Femundsee fort von diesen Paradiesen, weiter Richtung Norden. Kurz vor Burvika folgt man entweder der Rv26 oder der RV28 bis zur Straße 30, die dann in die alte Bergbaustadt Røros führt. Von Oslo bis hierher legt man rund 400 Kilometer zurück (ca. 6 Stunden), rechnet man die Pausen, zahlreichen Foto-Stopps und Unterbrechungen durch Rentiergruppen hinzu, ist Røros und Umgebung ein guter Platz zum Übernachten. Wer mit dem Wohnmobil (-wagen) unterwegs ist, bleibt bei diesem Thema flexibler.
Allein oder zu zweit mit dem PKW reisende Personen sollten vor Reisebeginn ihre Tour im Internet planen. Oft bleibt der Preis im Hotel mit Frühstück unter dem einer einfachen Campinghütte, vor allem wenn man ein eigenes Bad wünscht. Das Übernachten im Hotel bringt zudem einige Vorteile mit sich, die Bettwäsche wird gestellt, man muss nur wenige Taschen auspacken; der Abwasch, die Reinigung der Hütte oder der Abbau des Zeltes entfällt.
Auf den Campingplätzen herrscht dafür natürlich mehr Atmosphäre, beim Grillen am See spürt man viel von der Seele des Landes, der tiefen Ruhe. Die Landschaft fliegt nicht vorbei wie bei der Fahrt mit dem Auto oder Motorrad, an den langen Sommertagen wird es in diesen Breiten nicht mehr dunkel. Zum Glück ermüdet die frische Luft, sonst würde man den Aufbruch am nächsten Tag noch versäumen.

Wer unserem Routen-Vorschlag folgt, gelangt aus Richtung Røros über die Strasse 705 am Trondheimer Lufthaven wieder an die E6. Man folgt dieser Strasse westlich, um in die Stadt Trondheim zu gelangen, oder setzt die Reise in Richtung Norden fort.

Flughafen Trondheim (Trondheim Lufthavn)
Vom Flughafen Trondheim gelangt man bequem nach Oslo. Hier können Sie Durchgangstickets buchen oder anhand Ihrer Buchungsnummer am Terminal drucken. So spart man eine erneute Kontrolle am Osloer Airport und reist problemlos nach Deutschland oder andere EU-Staaten weiter. Gleiches gilt natürlich für die Anreise nach Norwegen.

Die Start- und Landebahn des Trondheimer Flughafens wurde in den Fjord hinein gebaut. In der Startphase wünscht man sich daher, in Kenntnis der Endlichkeit der Piste, vielleicht noch ein wenig mehr als anderswo, dass der Flieger zur rechten Zeit den Boden verlässt.
Wir starten in Oslo - LINK zur Hauptstadt öffnet in neuem Fenster

Unten: Der Teilabschnitt Elverum - Trysil

Elverum-Trysil   LINK öffnet zum Lesen in neuem Fenster



Östlich der E6 und nahe der schwedischen Grenze bietet diese Alternativstrecke einen verkehrsarmen und landschaftlich reizvollen Kontrast zur Hauptstraße des Nordens. Sie passieren dabei das größte zusammenhängende Skigebiet Norwegens. Diese Region wählte auch der Rekord-Formel 1 Pilot Michael Schumacher zum Rückzugsort, bis 2006 besaß er dort ein Haus.

Wer auch mal Nebenstrecken fährt, lernt Norwegen besser kennen

Unten: Detailbeschreibung des Abschnitts Röros - Stjördal

Røros-Stjørdal  LINK öffnet zum Lesen in neuem Fenster


Auf dem Weg nach Norden kann man hier herrliche Landschaften kennen lernen, die auch zum längeren Verweilen einladen. Ausgangspunkt könnte die von der UNESCO als Weltkulturerbe geführte ehemalige Bergbaustadt Röros sein. Geprägt durch den Kupferbergbau, dessen Halden und Industriegebäude man noch heute besichtigen kann, sind viele alte Gebäude erhalten geblieben. Röros ist eine lebendige Museumsstadt die von einer schönen Kirche überragt wird.

Vor Röros liegt unweit des bekannten norwegischen Flusses Gloma
die kleine Ortschaft Holm.
Hoffentlich hebt der Flieger rechtzeitig ab,
die Startbahn wurde in den Fjord hinein gebaut.
Mit Stena Line nach Norwegen: Oslo-Frederikhavn
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