+ Gästereisebericht Rømø - Skandinavischer Sommer - Die Reise in den Norden Europas

Gästereisebericht Rømø - Skandinavischer Sommer - Die Reise in den Norden Europas

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Gästereisebericht Rømø

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Hier ein interessanter Bericht unseres treuen Begleiters Wilfried über Römö , vielen Dank!

Die immer wieder interessanten Seiten von „Skandinavischer-Sommer“, die auch immer informativer werden, animieren mich, mal einen kleinen Beitrag in Form eines Urlaubsberichtes zu schreiben:

Als Nordlandfan, der sich schon auf das nächste Jahr freut um ein neuntes Mal nach Norwegen zu reisen fahre ich mit meiner Frau auch gern mal an die Dänische Nordsee. In diesem Jahr waren wir mal wieder auf Römö.
Die Insel, die nördlich der Deutschen Insel Sylt liegt und mit dieser per Autofähre verbunden ist, unterscheidet sich jedoch grundlegend von dieser. Römö ist flach, hat einen sehr viel breiteren Strand auf dem es deswegen angebracht ist, auch schon mal mit dem Auto darauf zu fahren. Außerdem braucht man da auch keinen Eintritt zu bezahlen. Die Insel, die man über einen ca. 10 km langen Damm erreicht, ist besonders von seinen Wald- und Heidelandschaften geprägt. Auf Wiesenflächen weiden Pferde, die ein wunderbares Motiv vor dem oft im Hintergrund zu sehendes Wattenmeer geben. Neben langen Strandsparziergängen, bei dem man alle möglichen Strandsportarten begegnen und die tollsten Muscheln sammeln kann, sind diverse Wanderungen durch die schöne Natur auf gekennzeichneten Wegen eine echte Alternative. Auf Römö gibt es auch einen Berg, den Höstbjerg. Der heißt so, weil er natürlich der höchste der Insel, nicht weit entfernt vom Römödamm. Der Aufstieg lohnt sich. Von oben, satte 19 m über NN, hat man einen herrlichen Ausblick über die ganze Insel, zum Damm und nach Norden bis Esbjerg und der ältesten Stadt Dänemarks, nach Ribe. Auch die Nachbarinsel Mandö kann man hier sehen.

Auf Römö gibt es eine Reihe von Ferienhausgebieten, die von verschieden Anbietern vermietet werden. Unser Haus war in der Nähe des Golfplatzes und des Labyrinthparks, in Havneby, wo man die Syltfähre, Fischkutter beobachten und hervorragend Fisch essen kann. Bei der Hauswahl haben wir uns von der Lage und der Ausstattung leiten lassen. Das Angebot im Internet gab aber keine Auskunft über die noch auf uns zu kommenden Nebenkosten. Es sei jedem empfohlen, sich vorher darüber zu informieren. Unser Haus hatte neben dem Strom auch noch eine Ölheizung, über deren „Zuständigkeit“ der Vermieter, Ferienpartner Römö, keine Auskunft geben konnte. Nachdem wir nach ein paar Tagen die Kosten anhand der Einheitenzähler, was auch immer eine Einheit beinhaltet, ermittelt haben, wurde jeden Abend den Kamin befeuert. Die Ölheizung, die mitunter nachts nicht zu überhören war, war praktisch nur noch für die Warmwasseraufbereitung zuständig. Obwohl wir unter diesen Umständen zu dritt dieses Achtpersonenhaus stromsparend und ohne zu Kochen zwei Wochen genutzt haben, wurden uns für den Energieverbrauch nahezu 200,00 EUR in Rechnung gestellt. Ich meine das sollte man bei allem Positiven, auch das Haus betreffend einfach mal herausstellen.

Insbesondere möchte ich noch auf eine besondere Sehenswürdigkeit, die meiner Meinung nach selbst in den überall reichlich zur Verfügung stehenden interessanten Prospekten nicht ausreichend gewürdigt wird, den "Hjemsted Oltidspark", in der Nähe von Skärbäk auf dem Festland. Hier in schöner Umgebung tauchen Sie ein in eine andere, längst vergangene Welt, die Eisenzeit. Anschaulich wird Ihnen die Geschichte, die Sie in einer umfangreichen Mappe auch in Deutsch nachlesen können, in Form von liebevoller Art dargestellt. Das Museum befindet sich dabei unter Tage und ist grottenartig aufgebaut. Im Freien stehen eine Vielzahl von Häusern, in denen das Leben von vor tausenden Jahren originalgetreu nachgestellt wird. Das Gelände ist größer als man es sich von außen vorstellt. Auch kleine Seen und Haustiere kann man sehen. Das schönste jedoch ist, das die Eisenzeit durch viele Kinder und Erwachsene, die hier ihre Freizeit verbringen, nach gelebt wird. Die selbst gebastelten Kostüme sind nicht immer alle der damaligen Zeit zuzuordnen, aber die Liebe, die dahinter steckt, kann man bestimmt auch an den Bildern sehen.

Vieles andere kann man hier an der schönen Dänischen Nordseeküste noch entdecken. Vielleicht schreibe ich demnächst mal was Neues.

Wilfried

Die Eisenzeit erleben im "Hjemsted Oltidspark"
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