+ Naturreservat Kullaberg - Skandinavischer Sommer - Die Reise in den Norden Europas

Naturreservat Kullaberg - Skandinavischer Sommer - Die Reise in den Norden Europas

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Das Naturreservat Kullaberg

Nur 100 km nördlich von Malmö und 35 km nördlich von Helsingborg liegt eine Landschaft, die man so weit im Süden Schwedens nicht erwarten würde, der Kullaberg. Er ist der äußerste Teil einer Halbinsel, die weit in das Kattegat, die Meerenge zwischen Schweden und Dänemark, die Ost- und Nordsee miteinander verbindet, hineinragt. Die gesamte Halbinsel ist einen Besuch wert. Hier findet man den kleinen verträumte Hafen in Arild. An den steilen Hängen stehen bunte Häuser und aussichtsreiche Hotels. Auf steilen Gassen kann man direkt bis an den Parkplatz direkt am Meer gelangen. Der vom Navi vorgeschlagene direkte Weg von hier nach Kullerberg soll laut Infotafel ein GPS-Fehler sein. Aber der Weg über Mölle an der Südküste ist auch sehr schön. Überraschender Weise findet man am Wegesrand einen Weinberg, vielleicht der nördlichste seiner Art der Welt. Ein großes Weinfass macht auf die saisonale Öffnung und auf Besichtigungsmöglichkeiten aufmerksam.

Ein Weinberg in Schweden - auch das ist eine unerwartete Überraschung.
Arild, hier ein Foto vom Hafen, ist neben Mölle der zweite touristisch geprägte Ort auf der Halbinsel vor Kullaberg.
Mölle, ein kleiner Ort mit schönen Hotels und mondänem Hafen ist das Einfallstor zum Kullaberg. Am Hafen gib mehrere kleine Restaurants. Leider bietet die Küche hier nicht das was Ambiente und Aussicht versprechen. Aber wer mit Imbissqualität zufrieden ist, kann hier schon glücklich werden. Wer anspruchsvoller Essen möchte, kann das in einem der Gourmetrestaurants, wie beispielsweise an einem 18-Loch Golfplatz am Kullarberg.
Die Straße in das Naturreservat ist sehr gut ausgeschildert und in einem einwandfreien Zustand. Obwohl am Eingang Wärterhäuschen stehen brauchte man keinen Eintritt zu bezahlen. Die Straße führt durch einen wunderschönen Buchenwald an Rast- und Aussichtsplätzen und an einem sehr beliebten Golfplatz vorbei bis zu einem weitläufigen Parkplatz. Gäbe es an der deutschen Nord- und Ostseeküste ein solches Naturparadies, würde, wenn überhaupt, der Parkplatz um ein Vielfaches größer sein. Kleinere Parkplätze laden auch auf dem Weg hierher zum Rasten oder Wandern ein. Ein beliebtes Wanderziel ist die höchste Erhebung am Kullaberg, der Håkull mit seinen 187 m. Herrliche Wälder, Moore, kleine Seen, Klippen am Meer und eine viele kleine Höhlen können auf gut markierten Routen werden auch anspruchsvolle Touristen begeistern. Kullaberg bietet nicht nur Wanderern und Golfspielern ein einzigartiges Terrain. Auch Bergsteiger, Surfer und Taucher kommen hier zu ihrem Recht. Kullaberg ist ein Paradies für Naturliebhaber. Etwa 70% aller Schwedischen Pflanzenarten sind hier vertreten. Es gibt viele Tiere hier, den Fuchs, das Reh und den Hirsch. Von den 275 verschiedenen Vogelarten brüten hier etwa die Hälfte. Besonders spannend ist es, den Seeadler, Wanderfalken oder die Eiderenten zu beobachten. Auch das umgebende Meer bietet vieles. Die Wasser der Ostsee und der Nordsee treffen hier aufeinander. Daher findet man hier die Wasserfauna aus beiden Gewässern. Besonders beliebt sind die hier angebotenen Tümmler (eine Delphinart) Safaris. Von motorisierten Schlauchbooten aus werden die Tiere angelockt und können sehr gut beobachtet werden.
Auf der Klippe am äußersten Ende der Halbinsel steht 79 m über dem Meer ein sehr markanter Leuchtturm. Er ist in seinem heutigen Form 100 Jahre alt. Doch schon im 16. Jahrhundert wurde der erste seiner Art dort errichtet. Sein Leuchtturmwärter war Tycho Brahe, einer der bedeutendsten Astronomen.
Von der Klippe des Leuchtturmes kann man zur äußersten Spitze des Kullaberges hinunter wandern. Dort steht ein weiterer, aber sehr kleiner Leuchtturm. Hier unten findet man auch die Silbergrotte und die Lahibiagrotte. Überall auch hier am Leuchtturm findet man Bänke zu ausruhen oder die Aussicht zu genießen. Auch einen Kiosk gibt es hier.
Der Naturschutzverein hat neben dem Leuchtturm auf den Ruinen des alten Leuchtturmwärterhauses das „Naturum Kullaberg" errichtet. Es informiert die Besucher über Tier- und Pflanzenwelt der Gegend, zeigt einige der hier lebenden Fische und Schalentiere in Aquarien. Auch Lehrfilme werden gezeigt. Krebse, Seesterne und Anemonen kann man in einem Flachwasserbecken mit der Hand berühren. Mit etwas Glück, kann von der Terresse des Naturum mit dem Fernglas auch Schweinswale beobachten.
Touristen, die weniger an erlebnisreichen Touren in der Natur interessiert sind, lieber am Strand ausspannen möchten, finden hier neben größeren Badestellen wie zum Beispiel bei Ransvik und Solviken, wo man sich auf warmen Felsen sonnen kann oder nördlich von Högenäs wo man einen feinen langen Sandstrand findet, eine Vielzahl von kleinen Badebuchten, die man auf steilen Pfaden oder per in Mölle mietbaren Paddelbooten erreichen kann.
Im Naturreservat Kullaberg, wo Meer und Berg aufeinander treffen, findet man auf kleinstem Raum eine landschaftliche Vielfalt, eine artenreiche Flora und Fauna, die nicht nur in Skandinavien ihres Gleichen suchen. w_w
Naturum Kullaberg.
Im Naturum: mit Krebsen, Seesternen und Anemonen in einem Flachwasserbecken auf Tuchfühlung.
Das Naturreservat aus der Luft betrachtet.
Mölle am Kullaberg.
Kullaberg, von Mölle aus betrachtet.
Gut markierte Wege führen durch das Naturreservat.
Am Leuchtturm.
Eiderenten vor der Küste.
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