+ Manafossen, über Stock und Stein zur Kopfzone des großen Wasserfalls - Skandinavischer Sommer - Die Reise in den Norden Europas

Manafossen, über Stock und Stein zur Kopfzone des großen Wasserfalls - Skandinavischer Sommer - Die Reise in den Norden Europas

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Manafossen, über Stock und Stein zur Kopfzone des großen Wasserfalls

Länder > Norwegen > Südnorwegen
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Die Wanderung bis zur Traumaussicht auf den Manafossen bringt so manchen ungeübten Wanderer an die persönlichen Grenzen. Das liegt nicht an der Streckenlänge, sondern vorrangig am steilen Gelände. Oben macht man Fotos und erfreut sich der Landschaft, bis man merkt, dass ein paar Leute noch weiter laufen. Tatsächlich finden sich ein paar Meter weiter noch mehrere halsbrecherische Gelegenheiten, den Wasserfall zu fotografieren. Der Wanderweg führt allerdings noch weiter um den Talkessel herum.
Folglich stellt sich die Frage, ob man zum Auto zurückkehrt oder das Abenteuer ein wenig ausweitet. Für uns keine Frage, zumal wir unbedingt sehen wollen, wo so viel Wasser eigentlich herkommt. Also frisch ans Werk.
Zunächst geht es auch recht flach durch die schroffe, südnorwegische Bergwelt. Das zarte Grün der Birken im Frühsommer bildet einen freundlichen Kontrast.
Schnell wird es wilder und wo in Norwegen Eisen in den Felsen getrieben und Ketten montiert werden, wird es steil und wie hier bei Nässe gefährlich rutschig. Ein paar Kinder kletterten wie Äffchen an den Ketten, wir haben diese Methode nicht ausprobiert.
Nur an einer Stelle führt eine hölzerne Brücke über das unbegehbare Geröll. Danach verliert sich der Wanderweg allmählich in der nordischen Natur.
Rechts der Felsen mit der Kette zur Sicherung, links der Abgrund zum Talkessel des Manafossen. Bitte verstehen Sie uns nicht falsch: Für Profis ist der Weg ein leichtes Spiel, für alle anderen Leute schon ein echtes Abenteuer.
Nach einer Weile ist ein Plateau erreicht, von dem sich ein schöner Blick in das Hochtal und auf den Fluss Mån öffnet. Man läuft bis hierher von der ersten Aussicht auf den Wasserfall kein halbe Stunde. Allerdings ist hier von einem Wanderweg nichts mehr zu sehen und der rutschige Abstieg zum Kopf des Manafossen steht uns noch bevor.
Der Fluss Man stürzt den Felsen herab um unten im Tal in den Frafjord zu münden. Der Abstieg hier herab ist schwierig, da das Gelände unzugänglich ist. Mit etwas Geduld findet sich aber ein Weg hinab zum Wasser.
Die Stille und Glätte des Wassers hier oben ist die Ruhe vor dem Sturm. Wer genau hinsieht, erkennt die enorme Fließgeschwindigkeit.
Wenige Meter weiter stürzt der Fluss zunächst über einige Treppen und dann frei in den Talkessel.
Die Kraft des Elements ist unbeschreiblich. Wir vergessen hier die zerrissene Hose und das völlig verdreckte Equipment. Der Rückweg ist schwierig und es ist an der Zeit, diesen anzutreten. Der Manafossen sollte unbedingt auf der Liste aller Touristen stehen, welche die Region besuchen. Vergessen Sie auch den Preikestolen nicht, die nächste anspruchsvolle Wanderung.
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