Am nordöstlichen Ende der Lofoten schließt sich eine weniger bekannte Inselgruppe an, die Vesterålen. Doch kaum minder spektakulär präsentiert sich die Bergwelt, die mit dem Møysalen bis zu 1262 Meter Höhe erreicht. Noch extremer zeigt sich hier, 300 Kilometer nördlich des Polarkreises, der Einfluss des Golfstroms.

Mitte Juni blühen nicht nur die Erdbeeren, auch die sattgrünen Wiesen entfalten ihr Farbenmeer. Lupinen leuchten in der nicht mehr untergehenden Sonne und neben dichten Fichtenwäldern gedeihen auch Birke, Erle und Weide prächtig. Als besonders außergewöhnlich kann man auf den Vesterålen die Tierwelt erleben. Neben zahlreichen Seevögeln leben hier Robben, Delfine und Wale. Auf Safaris kann man die riesigen Pottwale und Orcas beobachten, bei Autofahrten sollte man die zunehmenden Elchpopulationen berücksichtigen. Die Aussichtspunkte am Nordmeer erheben die Mitternachtssonne zu einem unvergesslichen Erlebnis, über der See mit den bizarren Felsklippen ein phantastisches Spiel aus Licht, Formen, Wasser und Farben.

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Nördlich des Polarkreises geht die Sonne in den Sommermonaten des Nachts überhaupt nicht mehr unter. Vielmehr steht sie so weit im Norden, um Mittsommer strahlend hell weit über dem Horizont. Ohne Blick auf die Uhr und mit ein wenig Gelassenheit verliert man so ein wenig das Zeitgefühl. Das häufig milde Klima wartet auch Nachts mit nur gering sinkenden Temperaturen auf, was den Eindruck des endlosen Tages noch verstärkt.

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