Die goldene Route Teil 2 von Valldal zum Trollstigen - Skandinavischer Sommer - Die Reise in den Norden Europas

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Die goldene Route Teil 2 von Valldal zum Trollstigen

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Die Fähre erreicht nach schöner Fjordfahrt Linge.
Die Fähre erreicht Linge
Beliebtes Fotomotiv: Das Fjellro Turisthotell
Die Schlucht Gudbrandsjuvet.
Im ersten Abschnitt der "Goldenen Route" besuchten wir den Geirangerfjord, Norwegens berühmtesten großen Meeresarm. Über Serpentinen den Adlerstieg hinauf gelangten wir nach Eidsdal, wo die Fähre nach Linge (Valldal), die Rv 63 über das Wasser führt.
Die schöne Fjordfahrt endet am Nordufer des Norddalsfjord und die Fähre öffnet Bug- oder Hecklappe, so dass Sie mit ihrem Fahrzeug das Schiff verlassen und zu neuen Abenteuern aufbrechen können. Nach fünf Kilometern befindet sich in Sylte (Valldal), am Fjord das Fjellro Turisthotell. Das aus dem 19. Jahrhundert stammende Gebäude ist eine Sehenswürdigkeit und sehr fotogen.
Tiefe Wolken auf dem Fv 63 in Norwegen
Trollstigen, RV 63, Blick ins Tal
Der Stigfoss am Trollstigen.
Die an dieser Stelle behandelte Route gehört mit rund 40 Kilometern von der Fähre bis zum Trollstigen und sechzig bis Andalsnes sicher zu den verhältnismäßig kürzeren Abschnitten. Natürlich kann man hier relativ schnell durchfahren, praktisch wird dies kaum ein Mensch tun. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten wie Gudbrandsjuvet und Trollstigen läd die Landschaft zu Pausen und kleinen Ausflügen in die Natur ein.
Das eben genannte Gudbrandsjuvet ist eine bis zu 25 Meter tiefe, vom Fluss Valldøla in das Gestein gespülte schmale Schlucht, durch die das Wasser tosend abwärts stürzt. Um den immer stärkeren Besucherströmen gerecht zu werden, wurde vor einigen Jahren eine architektonisch interessante Aussichtsplattform errichtet.
Diese mag nicht jedem Touristen gefallen, das früher schwer zugängliche Gelände kann nun aber aber auch gefahrlos von Menschen besichtigt werden, denen diese Attraktion früher verwehrt wurde. Insgesamt überwiegen wohl die Vorteile, und die Konstruktion gilt inzwischen selbst als Sehenswürdigkeit.
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Wer in Norwegen unterwegs ist, muss auch mit wechselnden Wetterbedingungen rechnen. Im nächsten Tal, hinter vielen Tunneln kann man vom Regen in den Sonnenschein fahren, von der Sommerwiese in eine karge, schneebedeckte Landschaft. Auf unseren Bildern oben, auf dem Weg vom Gudbrandsjuvet zum Trollstigen zeigt sich, dass auch vermeintlich schlechtes Wetter seinen Reiz hat, manche Gegenden wirken fast mystisch, wenn die Wolken tief ziehen.
So erreicht man nach einer kurzweiligen Fahrt das obere Ende des Trollstigen, wie schon am Gudbrandsjuvet wurde auch hier für die Touristen umfassend ausgebaut. Vor wenigen Jahren gab es entlang des Abgrunds teilweise nur Trampelpfade, auf Schnee drängelten sich dort die Leute - ein nicht mehr verantwortbarer Zustand.
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