+ Smaländische Seen 1 - Skandinavischer Sommer - Die Reise in den Norden Europas

Smaländische Seen 1 - Skandinavischer Sommer - Die Reise in den Norden Europas

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Smaländische Seen 1

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Smaland ist ein Paradies für Angler und Naturfreunde in Südschweden. Insbesondere die vielen schönen, sehr nordisch anmutenden Seen sind charakteristisch für die Landschaft und ziehen neben Hobby-Fischern und Ruhesuchenden auch Kanuten in ihren magischen Bann. Wir möchten an dieser Stelle einige der Seen kurz vorstellen. Rechts im Bild zu sehen ist der Bolmen, der größte See Smalands. Smaland grenzt zwar im Norden an den flächenmäßig weit größeren Vättern, umschließt diesen aber nicht sondern "kratzt" nur bei Jönköping dessen Ufer.
Der Bolmen wird wesentlich durch die große Insel Bolmsö geprägt, welche bei Campern sehr beliebt ist. Die leicht hüglige Landschaft lädt zum Radfahren ein. Die Insel ist über eine Brücke im Osten und eine Fähre im Nordwesten mit dem Festland verbunden. Bolmsö ist nur eine von mehreren hundert Inseln im See und trotz der Nähe des Sees zur vergleichsweise dicht besiedelten Westküste, findet der Angler sicher ein sehr ruhiges und einsames Plätzchen für seinen erholsamen Sport.
Unten im Bild ist der Asnen zu sehen, der mit seinen 160 km² dem 184 km² großen Bolmen auf dem zweiten Platz folgt. Der Asnen zeigt sich jedoch ganz anders, viel wilder und nordischer wirkt er auf den ersten Blick, mit Staunen entdeckt man an seinem Südufer dann weitläufige Obstplantagen. Eine Detail-Beschreibung finden Sie hier.
Am südöstlichen Ausläufer des Helgasjön liegt der deutlich kleiner Toftasjön. Die Seen sind dort durch einen Landstreifen getrennt, über den die Straße 23 nordwärts über Vimmerby bis hinauf nach Linköping führt. Der Toftasjön liegt sehr beschaulich und zu großen Teilen von Wald umgeben in der schwedischen Naturlandschaft.
Nordöstlich des Helgasjön findet sich die kleine Gemeinde Rottne am Ufer des Innaren, rechts und unten im Bild. Der Ort hat am Wasser einen hübschen, von Bäumen beschatteten Badeplatz geschaffen, der wunderbar mit den rund abgeschliffenen Granitfelsen am Ufer harmoniert. Hier ist Platz zum Sonnen und Sport und Spiel, unten am See liegen die Boote für erfolgversprechende Angelausflüge.
Diese kleinen, von Menschenhand in Schweden geschaffenen Plätze wirken nicht störend in der wilden Natur des Landes, eher wie kleine Oasen. Denselben Effekt erzielen die oft unmittelbar nach langer Fahrt durch tiefe Wälder auftauchenden bunten Holzhäuser mit ihren im skandinavischen Sommer oft reich blühenden Gärten. Hier dominiert nicht der Mensch, sondern fügt sich mit seinen kleinen Anspruch an Lebensraum in die grandiose Landschaft.
Eine wunderbare alte Brücke überquert den Arydsjön vor dessen letzter Bucht an der Nordspitze. Hier gibt es auch einen Rastplatz mit ausführlichen Hinweistafeln zu Flora, Fauna und dem Jedermannsrecht.
Dazu den Hinweis mit typisch schwedischem Humor, auch auf die Hinterlassung ganz persönlicher Dinge an diesem stillen Ort zu verzichten.
Oben: Bolmen, links der Asnen

Am nördlichen Rand der Universitätsstadt Växjö grenzt der Helgasjön, welcher neben seiner Bedeutung für die Flora und Fauna auch ein wichtiges Naherholungsgebiet für die naturlieben Schweden ist.
Oben: Helgasjön, links Toftasjön
Wer von Växjö aus Richtung Ostsee auf der Straße 25 nach Kalmar unterwegs ist, kann mehrere lohnenswerte Abstecher zu schönen smaländischen Seen einplanen. Die erste hier von uns vorgestellte Gelegenheit bietet sich knapp 20 Kilometer hinter der Stadtgrenze, wo der Växjövägen Richtung Aryd führt. Wir bogen nach wenigen hundert Metern links in den Vitarösvägen (Foto) ein, um dem See möglichst zeitnah näher zu kommen. Eine Schotterstraße führt an einer vermutlich besonders wildreichen Gegend vorbei, denn alle paar Meter befindet sich hier ein Hochstand über dem relativ niedrigen Gehölz. Da wir allenfalls Pilze jagen ging es weiter zum See, dem Arydsjoen.                                   
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