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Stryn-Geiranger - Skandinavischer Sommer - Die Reise in den Norden Europas

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Stryn-Geiranger

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Von Stryn zum alten Strynfjellweg und weiter nach Geiranger


Als Startpunkt unserer Tourempfehlung wählte ich den am Invikfjord sehr zentral gelegenen Ort Stryn, wo man auch ganz gut einkaufen kann, auch ein Touristikbüro lässt sich finden. Vom Zentrum aus verlässt man auf der Straße 15 den Ort und fährt ostwärts Richtung Strynsvatn, einem wunderschön gelegenen und großen See. Rechts des Asphalts schlängelt sich der Stryneelva, einer der besten Lachsflüsse Norwegens, Richtung Stryn. Angeln ist möglich, kostet aber entsprechend und ein Fang ist freilich nicht garantiert.
Dem Auge des Naturfreunds bieten sich bereits hier schöne Ausblicke. Der Fluss staut zuweilen zu kleinen Teichen auf, wenn die Sonne darauf fällt, kann man auch vom Auto aus die Forellen unter der Wasseroberfläche erkennen.
Am westlichen Ende des Sees führt eine kleine Brücke die Straße zum Südufer und von dort an beginnt eine über 15 km lange Panoramafahrt, die zur linken Hand mit dem Strynsvatnet und angrenzenden Bergen mit ihren Wasserfällen beeindruckt. Der Beifahrer
muss sich zunehmend den Hals verrenken, um die steilen Gipfel rechts des Weges wehen zu können.

Der Grund dafür ist schnell gefunden: Während sich der Strynsvatnet um die 25 Meter über dem Meeresspiegel befindet, erstreckt sich auf den Bergen südlich der Josteldalsbreen, der größte Festlandgletscher Europas, mit seiner bis zu 500 Meter dicken Eisschicht.

Im Jostedalsbreen Nasjonalparkscenter in Oppstryn, kann man sich ausführlich in der Sache informieren.
Die Fahrt entlang des Sees ist entspannend, es geht flach ohne große Anstiege oder bemerkenswerte Kurven bis zum Ostufer nach Hjelle. Dort muss man sich von dem wunderschönen Strynsvatn verabschieden, denn unsere Reise führt zu neuen Zielen hoch in die Berge. Der Ort ist hübsch, ein Abstecher zum vom Seeufer aus erkennbaren Glommnesfos lohnt sich, kostet jedoch Zeit.
Hohe, schneebedeckte Berge und ein großer See, an dem bereits der Sommer
Einzug gehalten hat. In Norwegen setzt die Schneschmelze ein und das Wasser
drückt tosend, in  Form von Wasserfällen und wilden Bächen in die Täler.

Der Straße 15 weiter folgend verlassen wir den See und fahren in Kurven bergauf. An mehreren Stellen kann man halten und den Blick zurück in das Hjelledalen genießen. Auf dem Bild links kann man den Berg Skàla sehen, der mit 1848 Metern höchsten nordeuropäischen Erhebung, deren Fuß an einem Fjord liegt. Entsprechend soll die Aussicht sein, die ich leider selbst noch nicht erleben durfte. Was nicht ist, kann ja noch werden- vielleicht besitzt ja ein Besucher dieser Seiten entsprechende Fotos und möchte diese hier veröffentlichen - ich würde mich sehr darüber freuen.
Nach knapp 15 Kilometern erreicht man einen kleinen Aussichtsplatz, der erneut eine Pause wert ist. An diesem Punkt kann man entscheiden, ob man gleich weiter Richtung Geiranger fahren möchte, oder das Sommerskicenter am Gamlestrynefjellsvegen besucht. Wenn das Center offen ist (erfährt man beispielsweise im Touristik-Büro in Stryn), sollte man diesen Höhepunkt nicht verpassen. Da allein der alte Strynsfjellweg als prachtvolle Panoramastraße ein Klassiker ist, machen wir hier natürlich diesen Abstecher.
Man kann diesen Weg auch für andere Ziele benutzen und beispielsweise Richtung Trollstigen und Sundalsöra reisen.

Das Sommerski Zentrum öffnet je nach Schnee- und Wetterlage von Mai bis August. Auch für Gäste, die nicht Ski- oder Snowboard fahren, bietet die Sessellift-Fahrt hinauf auf den Jostedalsbreen tolle Aussichten. Kaum 30 Kilometer trennen dieses Wintersport-Paradies vom malerischen Strynsvatn, wo man eben noch die üppigen Blumenwiesen des Sommers bewundern konnte. Besonders reizvoll ist die Fahrt mit dem Auto hier im Juni, wenn die Straße eben durch schweres Gerät geräumt wurde, dann geht es durch teilweise meterhohe Schneewände hinauf. Im Zentrum gibt es auch einen Imbiss, der zwar nicht durch vielseitige Küche, aber dafür mit freiem Blick auf die Sportler glänzt, die draußen den Berg hinab fahren. Der Ausflug ist eine absolute Empfehlung von uns. Auch als Tagesausflug ist der "Alte Strynfjellweg" nach Grotli ein lohnendes Ziel, wenn man in der Nähe Quartier bezogen hat.

Egal wie Sie sich am Alten Srynfjellweg entschieden haben, ob mit Abstecher zum Sommerski-Center oder nicht, die Fahrt nach Geiranger gehört beinahe schon zum Pflichtprogramm für jeden Norwegen-Reisenden. Gleich am Abzweig zum Skigebiet beginnt ein Tunnel-Reigen, den der Ospelitunnelen mit 2,5 km Länge beginnt, nach kurzem Ausflug an das Tageslicht dann gleich der Grasdaltunnelen (3,7 km) und abschließend der Opljostunnelen (4,5 km) - nach deren Durchfahrt wir nicht zum ersten Mal völlig anderen klimatischen Bedingungen ausgesetzt waren. Die Gegend ist rauher, schroffer - bei weitem nicht so lieblich wie im Tal des Strynsvatnet. In der Region gibt es freilebende Rentierherden, man bekommt die Tiere auch nicht selten tatsächlich zu Gesicht.
Nach dem Sie über einen Damm den Langvatnet überqueren, geht es gleich links die Straße 63 weiter Richtung Geiranger. Sie fahren am Ufer des Djupvatnet bis zum Ende des Sees, wo es rechts den Nibbevegen hinauf zum Dalsnibba geht. Zur Aussicht gehört eine Mautstation, aber die Preise sind moderat und der Besuch da oben meines Erachtens nach ein Pflichtbesuch. Die Entscheidung für oder gegen die Auffahrt sollte man vom Wetter abhängig machen, bei starker Bewölkung kann man den Talblick vergessen und fährt besser gleich nach Geiranger. Auch auf dem Weg dahin gibt es noch phantastische Aussichten auf den Fjord. Nach Sinn und Unsinn des Unternehmens Dalsnibba fragen Sie am besten die Person im Mauthäuschen.


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Auf der Straße am Südufer des Strynsvatn entlang,

einem wunderschöner See in Fjordnorwegen.

unten: Blick vom Rv 15 zurück ins Hjelledalen und auf den Berg Skala (1848 Meter)
Kaum 30 Kilometer oberhalb der blühenden Ufer des Strynsvatn
liegt das Stryn Sommerksi Center

Am Ufer des Djupvatnet vor der Auffahrt zum Berg Dalsnibba. Wer die Gelegenheit bei solchem Wetter wie auf dem Foto unten nicht nutzt, verpasst eine der großartigsten Aussichten Norwegens.

Bei gutem Wetter ein Muss - Die Auffahrt zu Berg und Aussicht Dalsnibba

Die schönste Aussicht auf Geiranger - Der Berg Dalsnibba

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