+ Von Sylt per Fähre nach Rømø - Skandinavischer Sommer - Die Reise in den Norden Europas

Von Sylt per Fähre nach Rømø - Skandinavischer Sommer - Die Reise in den Norden Europas

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Von Sylt per Fähre nach Rømø

Ein Ausflug von der Insel Römö nach Sylt

Habe heute etwas Zeit gefunden um über einen weiteren Ausflug von Römö zu berichten. Nach Sylt, die nördlichste aller Deutschen Inseln. Die Autofähre von Havneby fährt mehrmals täglich und benötigt für die Überfahrt 45 Minuten. Sylt ist natürlich verkehrstechnisch gut erschlossen, es lohnt sich aber dennoch, wenn man wie wir an einem Tag möglichst viel sehen will, das Auto mitzunehmen. Die Rückfahrt mit der letzten Fähre gegen 17.30 Uhr ist durch Reservierung gesichert.
Die Fähre erscheint einem im Innern größer als von außen. Hat Restaurant, Duty free shop und Raucherzimmer. Am schönsten ist es natürlich auf dem Deck. Sie sehen die flache bewaldete Insel Römö mit ihrem schönen breiten Sandstrand, dann den nördlichsten Punkt Deutschlands auf der Sylt-er Halbinsel Ellenbogen mit seinen Leuchttürmen. Dazwischen, auf der Festlandseite kann häufig bei entsprechendem Wasserstand Ringelrobben und Seehunde beobachten.
Die Fähre landet in List an. List ist wegen seiner vielen Andenkenläden und insbesondere der nördlichsten Fischbude Deutschlands sehr sehenswert. Und da ist auch noch das Erlebniszentrum Naturgewalten, ein futuristischer blau-orange Monsterbau, der meiner Meinung nach die umliegenden Natur gewaltig verschandelt. Uns hat er jedenfalls nicht in sein Inneres gelockt.

Das Rote Riff

Weiter geht’s durch hügelige Heidelandschaft vorbei an Deutschlands größter Wanderdüne nach Kampen. Hübsche, mit Reetgras gedeckte Häuser mit exklusiven Geschäften, locken zum shoppen. Lohnenswert ist der Besuch der in Richtung Rotes Riff liegenden Uwe-Düne. Von deren Aussichtsplattform in über 50 m Höhe hat man einen wunderschönen Ausblick über die Insel. Von dort ist es nicht weit zur Steilküste, die wegen ihres rötlichen Sandes Rotes Riff genannt wird.

Weiter führt der Weg nach Westerland, dem Hauptort der Insel, von dem man mittels Autozug über den Hindenburgdamm das Festland erreichen und so den Ausflug nach Sylt zu einer Rundfahrt werden weiterführen kann.
Dem Lied folgend „...ich will zurück nach Westerland“ waren wir schon mal gespannt. Das was wir dann sahen erfreute uns, den Parkautomaten nur für zwei Stunden gefüttert zu haben. Betonhochhäuser und ein Strand, den man ohne Eintrittsgeld für die Strandpromenade nicht mal fotografieren durfte. Auch in der Fußgängerzone, die an sich sehr interessant ist, bröckelt die Fassade. Schöne Fotomotive findet man selten. Immer wieder verschandelt ein hässlicher Betonklotz die Perspektive.

Ein Hauptgrund für den Besuch von Sylt war der Wunsch, einmal eine Robbensafari mitzumachen. Das hätten wir schon in List machen können, mit originalem Fischkutter sicher auch mit hohem Erlebniswert aber wieder Richtung Römö.
Also weiter zum südlichstem Ort der Insel, nach Hörnum. Hier hat es uns am besten gefallen. Viele schöne Häuser in und auf den Hügeln. Schon im Hafen erwartete uns eine Ringelrobbe, die wie bei der Safari erfuhren, sich an das Futter der Touristen gewöhnt hat und sich hier zu hause fühlt.
Mittels Fahrgastschiff, wie auf Binnengewässern gewohnt, geht es Richtung Sandbänke nördlich der Inseln Föhr und Amrum oder wie in unserem Fall nordwestlich von Amrum. Auf dem Schiff wird es nicht langweilig. Gleich nach der Hafenausfahrt wird ein Netz in Wasser gelassen und der Fang, kleine Fische, Krebse und Muscheln anschließend fachmännisch erklärt. Das Schiff ist vorbildlich bewirtschaftet. Das vielseitige Essen ist schmackhaft und auch für den kleineren Geldbeutel erschwinglich. Ja, Robben haben wir natürlich auch gesehen. Die Ringelrobbe ist Deutschlands größtes Raubtier. Sie lagen in zwei Gruppen zu mehr als 20 Tieren auf der Sandbank. Das Schiff fuhr so nah an die Tiere heran, dass die an Bord befindlichen Ferngläser nicht gebraucht wurden. Ein lohnenswerter Ausflug.
Bevor wir Sylt in List wieder verlassen haben war der Genuss eines frischen Fischbrötchens in Deutschlands nördlichster Fischbude natürlich ein Muss.

Wilfried

Blick über den Strand von Römö auf die Syltfähre
An Bord der Fähre
Die Uwe-Düne
Die Hausrobbe von Hörnum grüßt schon im Hafen
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