Brücke über den Großen Belt

Über Brücken - eine Alternative zu den Fähren

Seit einigen Jahren steht Reisenden eine Möglichkeit zur Verfügung, die großen dänischen Inseln, Schweden und Norwegen über Brücken zu erreichen und ganz auf Fähren zu verzichten. Für Touristen aus den westlich und südlich gelegenen deutschen Bundesländern und Westeuropa wurde so durch das schwedisch-dänische Projekt die Anreise wesentlich vereinfacht, wobei natürlich neben der Förderung des Tourismus auch andere wirtschaftliche Interessen eine enorme Rolle spielten.

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Blick über den Leuchtturm auf die Große Belt Brücke
Über Brücken nach Schweden

Die imposanten Bauten über die Ostsee, also die dänisch-dänische Brücke über den Großen Belt und die dänisch-schwedische Verbindung über den Öresund gehören inzwischen zur festen Routenplanung und gelten als ein Höhepunkt vieler Urlauber auf dem Weg nach Norden.
Nachdem man von Flensburg auf deutscher Seite die Grenze nach Dänemark überquert, geht es auf der Autobahn (Europastraße 45) weiter, bis man bei Kolding auf die E20 abbiegt.

Große Belt Brücke, Pylone
Kopenhagen, vor der Brücke über den Öresund

Die Brücke über den Großen Belt

Bei Snoghøj erreicht man dann die erste Brücke über den Kleinen Belt, treffend Lillebæltsbro genannt. Sie verbindet Jütland mit Fünen, einer aus vielen größeren und kleinen Inseln bestehenden, beliebten Urlaubsregion. Das knapp 1200 Meter lange, 1935 fertiggestellte Bauwerk darf im Gegensatz zu den Neubauten über den Großen Belt und den Öresund kostenlos genutzt werden. Rund 80 Kilometer führt die Autobahn quer durch Fünen, südlich an Odense, der größten Stadt der Insel vorbei bis zum Großen Belt. Von Westen her kommend überqueren Sie zunächst die Ostsee und zahlen dann bei Halsskov auf der dänischen Insel Seeland die anfallende Maut.
Informationen zu aktuellen Preisen erhalten Sie hier:

Die Storebælt Brücke – DE (storebaelt.dk) (Seite öffnet im neuen Fenster)

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Vor der Brücke über den Öresund geht es in den Tunnel
Über die Brücke von Schweden nach Dänemark im Sonnenuntergang

Die Maut kann am bequemsten per Kreditkarte bezahlt werden, aber auch Bargeld oder die für Vielfahrer besonders geeignete und stark rabattierte BroBizz – Karte werden akzeptiert. Große, übersichtlich angeordnete Schilder weisen den Weg, wer dennoch unsicher ist, fährt zum gelb gekennzeichneten Manuel-Schalter, wo man von in der Regel freundlichen Mitarbeitern bedient wird. Viel falsch machen kann man nicht, alle wichtigen Währungen und Karten werden angenommen.

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Die Brücke über den Öresund

Weiter geht es die E20 durch Seeland, von Süden binden die Autobahnen an, welche jene Reisenden nutzen, die über die Fährverbindungen Puttgarden-Rödby oder Rostock – Gedser von Deutschland nach Dänemark gekommen sind. Die Autobahn E20 führt südlich der dänischen Hauptstadt Kopenhagen und nördlich des Flughafens vorbei über eine kleinere Brücke auf die Insel Amagar, kurz danach erreicht man den etwa vier Kiloneter langen Drogdentunnel. Dieser verbindet Amagar mit der künstlichen Insel Peberholm. Diese aufwändigen Bauten wurden durch die Nähe zum Flughafen nötig, da eine hohe Brücken – Konstruktion den Luftverkehr behindert hätte.

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© obelicks – Fotolia.com

Von Peberholm nach Malmö auf schwedischer Seite geht es dann über die knapp acht Kilometer lange Öresundbrücke weiter, in Lernacken/ Schweden  befindet sich die Mautstelle. Von Malmö in Schweden stehen Ihnen dann alle Wege nach Norden offen, über die E20/E6 nach Göteborg und weiter nach Oslo und auf der E22 Richtung Stockholm kann der Urlaub in Skandinavien beginnen.