Römö, Dänemarks Nachbarinsel zur deutschen Sylt mit dem breiten Strand
Die Insel Rømø ist das der deutschen Grenze am nächsten liegende große Feriengebiet an Dänemarks Nordseeküste. Rømø zeichnet sich besonders durch den nicht nur endlos langen, sondern auch kilometerbreiten Strand aus. Diesen kann sowohl für eine ungewöhnliche Spazierfahrt mit dem eigenen Auto, als auch für zahlreiche Freizeitaktivitäten nutzen. Es ist schon ein Erlebnis, einfach auf diesem festen Sand zu stehen und kaum noch das Ufer, geschweige denn etwas vom Wasser zu sehen. Wie eine Fata Morgana taucht dann am fernen Horizont noch die Syltfähre auf, ein besonderes Schauspiel.
Mit fast 10 Kilometern Länge ist der Rømø-Damm der Auftakt zum Inselbesuch, auf ihm durchquert man das dänische Wattenmeer. Auf Parkplätzen am Rande informieren Sichttafeln über Gebiet und Tierwelt, auch kann man dort runter zum Meer gehen und kurz vor Erreichen des Zieles schon einen Eindruck von dem gewählten Urlaubsort gewinnen.
Der Charme von Rømø ist auch in der Nebensaison greifbar: Mit dem Wagen fährt man direkt zur Strandbar, und gönnt sich im "noblen Ambiente" einen Hot-Dog. Welch ein Kontrast-Programm zur Nachbarinsel Sylt!
Tolle Sonneruntergänge gehören zum Rømø-Urlaub dazu. Im Hauptort Havneby am Hafen gibt es einen Laden, wo fangfrischener Fisch erworben werden kann. Oder man speist sehr gut direkt im angrenzenden Restaurant, dabei im zugegeben schlichten Ambiente zu einem fairen Preis. Nach meiner Meinung die beste Lokalität für einen Mittagstisch auf Rømø. Neben vielfältigen Aktivitäten am Strand gibt es zur Abwechslung auch zwei Minigolf-Anlagen und eine GO-Kart Bahn auf dem Festland, gleich am Ende des Damms. Bei weniger gutem Wetter kann man auch ins Schwimmbad ausweichen. Ein Regen-Tip ist auch Dänemarks älteste Stadt, Ribe, mit Museen wie dem der Wikinger, die auch die Kinder spannend finden. Oder per Trecker nach Mandø das Wattenmeer durchfahren. Per Fähre geht es mit oder ohne Auto zur Nachbarinsel Sylt.