Skagen und Grenen, die Nordspitze Dänemarks
Die Region ist der Spitzenreiter in Sachen Sonnenstunden in Dänemark, wer also eine Schön-Wetter-Garantie sucht, wird am ehesten hier fündig. Die kilometerlangen Sandstrände tragen ebenfalls zu einem rundum gelungenen Badeurlaub bei. Früher war das Gebiet von Wanderdünen geprägt, deren zerstörerische Kraft durch umfangreiche Bepflanzungen gebrochen wurde. Noch heute existieren aber die beiden Wanderdünen Sandmilen und Råbjerg Mile.
Bekannt ist die Gegend auch für ihr besonderes, helles Licht, welches durch Reflektionen von dem reichlich vorhandenen Sand der Strände und dem allgegenwärtigem Wasser der Meere bedingt wird.
Kurz darauf erreicht man das Ende der Straße, welche in einen Parkplatz mündet. Das Foto rechts zeigt ein kleines Zentrum, welches einen Imbiss, Toiletten und den Ticketverkauf für die Traktoren-Gespanne beherbergt. Diese bringen Besucher, die den Fußmarsch zur Landspitze nicht auf sich nehmen wollen oder können, bequem zum Ziel. Der Parkplatz an sich ist gebührenpflichtig, die Preise moderat.
Es geht weiter auf die Dünen hinauf, zu wunderbaren Aussichten
auf die Umgebung und den bevorstehenden Fußmarsch
Die alten Bunkeranlagen sind heute ein toller Abenteuerspielplatz für Kinder
und bilden hervorragende Aussichtsplattformen
Nach dem Überqueren der Dünen schwächt sich der Eindruck, das der Weg beschwerlich wird, deutlich ab. Besonders auf einem breiten Streifen entlang der Ostseeküste ist der Sand fest, man kann dort wirklich gut spazieren. Wer möchte, zieht die Schuhe aus und watet zunächst durch die Ostsee- und kühlt die Füße später zur Abwechslung in der Nordsee.
Die Flut hat hier, an der Nordspitze Dänemarks, einen See im Sand hinterlassen. Beim nächsten Besuch kann es schon ganz anders aussehen. Was auch jedem anderen Besucher ins Auge fallen wird, ist das helle, besondere Licht, wenn die Sonne am Himmel strahlt. Zum Baden ist es hier wegen der Strömungen zu gefährlich und daher verboten.
Blick zurück von der Spitze Grenen: Nun entlang der Nordseeküste
Wer möchte, kann auf dem Weg nach Grenen das Grab von Holger Drachmann besichtigen, welches in den Dünen gebettet ist. Drachmann war ein dänischer Dichter und Maler.
Die Windrose auf dem Bunkerdach weist den Weg,
der längst klar ist: Richtung Norden
Der direkte Weg zur Nordsee entlang der Ostsee
Wo das Land endet, treffen wir auch unseren Bus wieder, der in Wahrheit ein Traktor mit Anhänger ist und auf den Namen: "Sandormen" hört, zu deutsch: Sandwurm
Spuren im Sand